Die Tragödie nach Euripides erzählt von Ausgrenzung, Machtmissbrauch und der Angst vor der selbstbestimmten Frau – Themen, die 431 v. Chr. geschrieben wurden und heute erschreckend aktuell wirken. In der Inszenierung von Regisseur Kaspar Geiger ist Medea keine fanatische Rächerin, sondern eine ambivalente, kämpfende Frau. Alle Rollen – auch die männlichen – werden von Schauspielerinnen verkörpert und von einer Perkussionistin begleitet. Mit Sarah Spale in der Titelrolle. Theatercompany Texte und Töne. www.texteundtoene.ch