Foto: Claude Truong-Ngoc, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
Basler Fasnacht 2027
15. bis 17. Februar 2027 · Morgestraich am Montag um 4 Uhr · «die drey scheenschte Dääg»
Die Basler Fasnacht ist die grösste Fasnacht der Schweiz und seit 2017 UNESCO-Kulturerbe. Drei Tage lang gehört die Innenstadt den Cliquen, Guggen und Schnitzelbänken – vom Morgestraich am Montag um 4 Uhr früh bis zum Ändstraich am Donnerstagmorgen.
Punkt 4 Uhr am Montagmorgen erlöschen in der Innenstadt alle Lichter. Auf das Kommando «Morgestraich: Vorwärts, marsch!» setzen sich Tausende Pfeifer und Tambouren in Bewegung, nur die Laternen der Cliquen erhellen die Gassen. Von da an gehört Basel für exakt 72 Stunden der Fasnacht – bis am Donnerstagmorgen um 4 Uhr der Ändstraich die «drey scheenschte Dääg» beschliesst. Seit 2017 zählt die Basler Fasnacht zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.
Die drey scheenschte Dääg
Am Montag- und am Mittwochnachmittag ziehen die Cliquen und Wagen im grossen Cortège durch die Innenstadt. Der Dienstag gehört den Kindern und Familien – und am Abend den Guggenmusiken mit ihren Konzerten mitten in der Stadt. Auf dem Münsterplatz sind während der Fasnacht die grossen Laternen ausgestellt, abends tragen Schnitzelbänggler ihre spitzen Verse in den Beizen vor.
Gut zu wissen
Eintritt gibt es keinen – wer die Fasnacht unterstützen will, kauft die Blaggedde, die Fasnachtsplakette mit dem Sujet des Jahres. Wer verkleidet kommen möchte, orientiert sich an den Basler Sujets, etwa Waggis oder Blätzlibajass – Karnevals-, Fasching- und Halloween-Kostüme, Perücken oder Plastikmasken sind an der Basler Fasnacht verpönt. Dazu gehören Mehlsuppe, Zwiebel- und Käsewähe – und Räppli, überall Räppli.