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14. Februar 2002

 "ORANGE BLUE - im Z7 in Pratteln


Fleischpastete, Liebesglück oder Liebesleid?

Das Konzert von Orange Blue, die während ihres 3-tägigen Schweizbesuches am Sonntag, den 10.02.2002, im Z7 in Pratteln Girlies und weiteres Publikum zum Schmelzen brachten, stand ganz unter dem Zeichen lockerer Bandmitglieder, witziger Showeinlagen, aus dem Leben gegriffener Songs und emotionsgeladener Balladen.

Für die Einstimmung des Publikums sorgte die Vorgruppe ‚Vail', die mit einer Mischung aus Soft-Rock die ersten Klatscher erzielte.

Bis der Zeppelin auf der Leinwand Orange Blue ankündigte und die Bandmitglieder einzeln und unter Begleitung eines eindrücklichen und Südsee anmutenden Trommelsolos auf der Bühne erschienen und mit "Deepest Ground" den ersten Song anstimmten.

Jedes der Lieder wurde mit passenden Animationen auf einer Leinwand untermalt und vorab mit einer Entstehungsanekdote von Volcan Bayard oder Vince Bahrdt kommentiert.

Und es gibt sie doch! Doch nicht wie angenommen, als kleine, giftgrüne und einäugige Antennenträger im Kosmos unterwegs, sondern eher dem Anblick einer wandelnden Fleischpastete ähnlich, hatten Orange Blue das Vergnügen, sich mit einem dieser aussergewöhnlichen und extraterritorialen Wesen auszutauschen und prompt einen neuen Song zu komponieren.

Authentisch, frei erfunden oder teils teils? Erzählen ihre Songs nun aus dem Leben von Volcan oder Vince, ihrem Liebesglück und Liebesleid? Eine Frage, die den beiden Jungs oft gestellt wird und zugegebenermassen bei vielen ihrer Lieder automatisch durch die Gehirngänge flattert. Wie auch immer, die Lieder einem Bandmitglied oder einer Freundin gewidmet sind, ihre Songs erzählen das Leben, spiegeln Emotionen wieder, die wir alle schon Zig-Mal miterlebt und durchlitten haben und uns einfach damit identifizieren können.

So emotionsgeladen wie das Repertoire von Orange Blue, war der Auftritt der gesamten Band. Angefangen bei den beiden sexy Backgroundsängerinnen, über ein Schlagzeug-Solo das unter die Haut ging, bis hin zu Volcan, der in nur wenigen Minuten der Show still auf der Bühne stand oder sass und mit James Brown um die Wette hätte kreischen können, war der Auftritt von Orange Blue ein voller Erfolg.

Normal, sympathisch, supergut und stimmgewaltig, vermittelt/e Orange Blue das Bild einer Band, der es piepegal ist, ob sie morgen die US-Hymne vor dem Capitol sinden oder ein Schlaflied für Putin komponieren.

Sie lieben ihre Songs und verstehen es, diese Gefühle ins Publikum zu tragen.

Helena Ugrenovic

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