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Grasshoppers - FC Basel 0:4 (0:2) - 03.02.2019

(Si) 0:4 verlieren die Grasshoppers zum Beginn der Rückrunde gegen den FCB. Ein 0:8 wäre auch möglich. Die Null bei GC steht auf jeden Fall, weil es für ein Tor irgendeine Chance braucht.

Der unter Trainer Marcel Koller wiedererstarkte Ricky van Wolfswinkel bekam in Basels Einmann-Sturm den Vorzug vor Albian Ajeti. Die Niederländer dankte es Koller mit drei Toren vom 1:0 zum 3:0. Ajeti benötigte nach seiner Einwechslung nur fünf Minuten, um das 4:0 zu markieren. Beide sind im Torschützenklassement nunmehr mit je neun Toren gleichauf.

In der Startformation der Zürcher standen sieben Spieler mit den Jahrgängen 1997 bis 2000. Der 19-jährige Giotto Morandi und der 20-jährige Meriton Kastrati gaben ihr Debüt in der Super League. Die junge Mannschaft war gegen Basel an Anfang an überfordert im wahrsten Sinn des Wortes chancenlos.

Es ist nicht das Ziel von Trainer Thorsten Fink, eine möglichst junge Mannschaft aufzustellen, wenn diese keinen Stich hat. Tatsächlich wirkte es über weite Strecken so, als würde Basels Fanionteam ein Trainingsspiel gegen die eigene U21-Mannschaft aus der Promotion League austragen.

Spiele gegen den FCB scheinen Albian Ajetis Bruder Arlind in der Innenverteidigung der Hoppers nicht zu liegen. Im Herbst beging er ebenfalls im Letzigrund einen haarsträubenden Fehler, der den Baslern die 3:0-Führung nach rund einer Viertelstunde ermöglichte. Diesmal war Ajetis Auftritt noch bedeutend schlechter. Schon in der 3. Minute beging er gegen Luca Zuffi ein übles Foul, das einen Platzverweis anstelle der Verwarnung hätte nach sich ziehen können. Nach nur 26 Minuten leistete er sich ein weiteres Foul, für das Schiedsrichter Stephan Klossner eine weitere Gelbe Karte zeigen musste. So spielten die Zürcher rund 70 Minuten in Unterzahl. Das Spiel wäre möglicherweise mit einem ähnlich klaren Resultat ausgegangen, denn die Zürcher hatte schon vor Ajetis Platzverweis hilflos gewirkt.

Nach dem 2:0 gegen Zürich und dem 2:1 in Sitten im alten Jahr hat Basel nun erstmals in dieser Saison drei Meisterschaftsspiele am Stück gewonnen. In der Innenverteidigung spielte der im Herbst verletzt gewesene Carlos Zambrano - neben Eder Balanta - erstmals von Beginn weg, während der ebenfalls von einer Verletzung zurückgekehrte Marek Suchy auf der Bank sass. Marcel Koller wird die Leistungsfähigkeit seiner Defensive schwerlich beurteilen können, weil diese nie geprüft wurde. Trotz der Schwäche des Gegner ist festzuhalten, dass die Basler eines ihre besten Spiele dieser Saison abgeliefert haben. Sie hatten insbesondere keine schwache Phase.

Thorsten Fink musste nach dem Match eingestehen, dass seine junge Mannschaft überfordert war. Fink hofft nun auf die rasche Rückkehr verletzter Spieler - besonders für die Abwehr.

Grasshoppers - Basel 0:4 (0:2)

5200 Zuschauer. - SR Klossner. - Tore: 19. Van Wolfswinkel (Zuffi) 0:1. 36. Van Wolfswinkel (Bua) 0:2. 74. Van Wolfswinkel (Stocker) 0:3. 76. Albian Ajeti (Widmer) 0:4.

Grasshoppers: Lindner; Kastrati, Rhyner, Arlind Ajeti, Gjorgjev; Diani; Sukacev (65. Cabral), Holzhauser, Bajrami, Morandi (46. Zesiger); Pinga (83. Mallé).

Basel: Omlin; Widmer, Zambrano (80. Kuzmanovic), Balanta, Petretta; Frei, Xhaka; Kalulu (71. Albian Ajeti), Zuffi, Bua (59. Stocker; Van Wolfswinkel.

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Kamber (gesperrt), Sigurjonsson, Ngoy, Nathan, Basic, Arigoni (alle verletzt) und Djuricin (krank). Basel ohne Cömert (verletzt). 26. Gelb-rote Karte gegen Arlind Ajeti (Foul). Verwarnungen: 3. Arlind Ajeti (Foul), 41. Bua (Foul), 51. Frei (Foul).

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