Sehenswertes

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Barfüsserplatz

Als Barfüsserplatz wird der Platz um die Barfüsserkirche bezeichnet, welche von den Franziskanermönchen als Klosterkirche 1253-56 erbaut wurde. Die Klosterkirche brannte 1298 nahezu vollständig nieder. Der Bischof unterstützte darauf hin den Neubau der Barfüsserkirche.

Nach dem grossen Erdbeben 1356 fand der Markt zeitweise auf dem Barfüsserplatz statt, weil der Marktplatz durch Bauarbeiten am neuen Rathaus behindert war. Der zur Barfüsserkirche gehörende Lainen-Friedhof wurde 1529 zu einem öffentlichen Platz umgestaltet, da die Birsig (ein Fluss, der heute unterirdisch durch Basel verläuft) häufig über die Ufer trat. Ab 1758 wurde der Barfüsserplatz zum eigentlichen Markt- und Messeplatz. 1882 sollte die Kirche abgebrochen werden. Der Grosse Rat beschloss jedoch mit knapper Mehrheit, dass die Kirch erhalten bleiben soll. Bis zum Bezug der "Markthalle" 1929 war sie Grosshandelssplatz für Obst und Gemüse. Nebst Obst wurden auch Schweine verkauft. Der Barfüsserplatz erhielt daher auch den Übernamen "Seibi".

Heute finden hier diverse kulturelle Anlässe, sowie ein Teil der Herbstmesse und Weihnachtsmarkt statt. Die Barfüsserkirche ist seit 1894 ein Historisches Museum, das im Untergeschoss über die Geschichte Basels berichtet, im Obergeschoss den Münsterschatz, Bildteppiche und vieles mehr birgt.




Blaues und Weisses Haus

Die beiden Häuser verdanken ihren Namen wohl dem Anstrich von 1800/1820. Gebaut wurden sie von Samuel Werenfels für die Gebrüder Lukas und Jakob Sarasin. Das Geschlecht Sarasin ist wohl einer der bekanntesten in Basel. Unter anderem betrieb es die Seidenspinnerei, welche bis weit über die Grenzen der Schweiz bekannt war. Dieser Wirtschaftszweig verhalf der Region am Anfang dieses Jahrhunderts zum Aufschwung. Das Blaue Haus (Jakob Sarasin) beherbergte 1814/1815 Kaiser Franz von Österreich. Heute dient es der Kantonsbehörde.



Dreizackbrunnen
Freiestrasse / Münsterberg

Der Dreizackbrunnen wurde 1837 von Melchior Berri gebaut. Den Namen trägt der Brunnen, weil sich auf dem dazugehörigen Brunnenkopf Delphine befinden, die einen Dreizack halten (Dreizack: Mistgabel mit Widerhaken). Das Wasser ergiesst sich durch vier als Basilisken ausgebildete Bronzeröhren. Der Trog ist aus Jurakalkstein gefertigt. 1935 wurde der Brunnen einige Meter in Richtung Münsterberg (Hang aufwärts) versetzt, da er den Fussgänger im Weg stand.



Elisabethen Kirche
Elisabethenstrasse 10

Die Elisabethenkirche war ursprünglich eine kleine Kapelle, die im Jahre 1515 zu gunsten einer Pfarrkirche ersetzt wurde. Mit der Zeit reicherten sich beträchtliche Kirchenschätze in der Kirche an.
Die mit der Zeit etwas verkommene Kirche wurde immer wieder zum Gesprächsthema im alten Basel. Christoph Merian versprach eine neue Kirche zu stiften und entschied sich bei einem Wettbewerb für den Entwurf des Ferdinand Stadler (ein Zürcher Architekt). Christoph Riggenbach übernahm den Bau der neugotischen, dreischiffigen Kirche, die 1854 eingeweiht wurde.

Heute finden in der Kirche vorallem kulturelle Veranstaltungen, sowie Discoveranstaltungen statt.




Stadtplan

Fähren
jeweils zwischen den Brücken

Die Idee zum Bau einer an einem Drahtseil hängenden Fähre hatte der Ratsherr Jakob im Hof ( 1815 - 1900), der 25 Jahre Leiter des Kunstvereins in Basel war. Die erste Fähre, die den Namen "Rheinmücke" trug, wurde von Ende 1854 bis 1877 zwischen dem Harzgraben und dem Waisenhaus betrieben, dem jetzigen Standort der Wettsteinbrücke. 1862 baute man eine 2. Fähre die den Totentanz mit der Kaserne verband. Da diese Fähren nicht nur einen grossen Gewinn brachten ( dieses Geld ermöglichte den Bau der 1872 eingeweihten Kunsthalle), sondern neben den damals wenigen Brücken auch die wichtigste Verbindung zwischen dem Klein - und Grossbasel darstellte, entschloss man sich zum Bau weiterer Fähren. 1877 wurde eine Fähre zwischen dem Münster und der Riehentorstrasse, 1894 eine zwischen dem St. Albanstor und dem Kinderspital und 1895 eine zwischen dem Schlachthaus und der Offenburgerstrasse gebaut. Bei der letzteren wurde der Betrieb ab 1934 jedoch eingestellt und erst wieder ab 1989 eröffnet.
In den ersten 100 Jahren benutzten fast 26 Mio. Fahrgäste die Basler Fähren. Da die Benennung der Fähren je nach Standort ( ob im Klein - oder Grossbasel) recht unterschiedlich ausfiel, schrieb der Kunstverein 1944 einen Wettbewerb zur Benennung der Fähren aus. Hunderte von Vorschlägen trafen bei ihnen ein, die Jury entschied sich für die drei Kleinbasler Ehrengesellschaften.

So ergaben sich die folgenden Namen:
St. Albansfähre "Wide Maa"
Münsterfähre "Leu"
Klingentalfähre "Vogel Gryff"
Birsfelderfähre (1853 - 1950) "Ueli"
St. Johannsfähre (ab 1989) "Ueli"

Die geographische Bezeichnung ist jedoch dem Basler geläufiger. Trotz wiederholten politischen Vorstössen blieben die Fähren im Privatbesitz, die aber ab 1936 immer mehr den "Fähri"- Männern geschenkt wurden. Ab 1974 kümmert sich der "Verein der Freunde der Basler Fähren" um die vom Basler Stadtbild nicht mehr wegzudenkenden, schwimmenden Transportmittel. 1984 wurde eine ausrangierte "Vogel Gryff"- Fähre dem Luzerner Verkehrsmuseum überlassen.

Verfasst von Claude Furer




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