A Serious Man |
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Nach ihrem Oscar-Triumph mit «No Country for Old Men» und dem witzigen Star-Vehikel «Burn After Reading» präsentieren Joel und Ethan Coen diesmal eine autobiographisch gefärbte Hiobsgeschichte aus dem jüdischen Milieu im Mittleren Westen der USA. Im Kern tief verstörend ist diese Suche eines Physikprofessors nach dem kosmologischen Ganzen und dem Sinn der ganzen Plackerei gleichzeitig auch eine umwerfend komische und hoch literarische Nabelschau, die sich Franz Kafka oder Donald Duck nicht besser hätten ausdenken können. (Im Kino Pathé Küchlin 3) |
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A Single Man |
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Modedesigner Tom Fords Filmdebüt "A Single Man" ist ein berührendes männliches Melodram. Basierend auf Christopher Isherwoods gleichnamigen Roman zeigt Ford nicht nur den erwarteten Sinn für Stil, sondern beweist Gespür für kleine Momente - und ganz nebenbei auch leisen Humor. (Im Kino kult.kino movie 1) |
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Albert Schweitzer |
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Albert Schweitzer (Jeroen Krabbé), der bilingue Elsässer mit französischem Pass, Friedensnobelpreisträger und Freund Einsteins, eignet sich bestens als Vorbild, aber weniger als Hauptfigur eines Spielfilms. Denn seine Leistung besteht neben dem Betreiben des Armenspitals in Lambarene im Verfassen wissenschaftlicher und populärer Werke. Mit deutschem Geld haben sich ein paar Amerikaner daran gemacht, einen kleinen Teil seines Lebens in Bilder zu setzen. Geschichtswidrig sprechen im Film nun alle Englisch, und für den deutschsprachigen Markt gibt's nur eine Synchronfassung. (Im Kino Kinopalast im Rhein Center ) |
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Alice in Wonderland |
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Lewis Carrolls Kinderbuch "Alice im Wunderland" hat nicht nur Generationen von Kindern immer wieder verzaubert, selbst moderne Filmemacher nehmen direkt oder indirekt Bezug auf den Klassiker. Tim Burton führt die vor fast 150 Jahren begonnene Geschichte jetzt fort. Alice ist 19 und kehrt ins Wunderland zurück, um sich der «Roten Königin» zu stellen und zu sich selbst zu finden. Kein leichtes Unterfangen für die von Zweifeln geplagte junge Dame. (Im Kino Pathé Küchlin 1 Ciné Deluxe, Pathé Küchlin 1 Ciné Deluxe, rex 1, rex 1, Oris 1, Cineplex 4, Kinopalast im Rhein Center ) |
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Alvin and the Chipmunks 2 |
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Die singenden Streifenhörnchen sind zurück. Alvin und seine beiden Brüder Simon und Theodore müssen in die Schule, wo sie sich gegen nervöse Jungs wehren müssen, auf drei unwiderstehliche Artgenossinnen treffen und ihre Gesangskunst einmal mehr unter Beweis stellen dürfen. Die Fortsetzung von «Alvin and the Chipmunks» ist eine süsse und freche Komödie, aber auch lediglich ein lauwarmer Aufguss des ersten Films mit den begabten Streifenhörnchen. (Im Kino Pathé Küchlin 4, Kinopalast im Rhein Center ) |
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An Education |
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An der Schwelle zum Erwachsenensein entdeckt Anfang der 1960er-Jahre ein knapp 17-jähriges Mädchen durch einen älteren Mann die Verlockungen der grossen Welt. Schriftsteller Nick Hornby hat das Drehbuch zu der sensiblen Geschichte verfasst, das die dänische Regisseurin Lone Scherfig einfühlsam und stilsicher inszeniert hat. Wer gerne Hornby liest oder die Verfilmungen seiner Bücher mag, wird an «An Education» ganz bestimmt Gefallen finden. (Im Kino kult.kino club 1) |
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Avatar |
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James Cameron bringt mit einem Millionenbudget seinen Bubentraum auf die Leinwand. Er erzählt von einer edlen ausserirdischen Stammesgesellschaft, die ihren üppigen Planeten gegen gierige Menschen verteidigen muss, die es auf Bodenschätze abgesehen haben. Der weitgehend computeranimierte Film ist ein detailverliebtes Spektakel, das in seiner Farbenpracht allerdings auch immer wieder mal übertreibt. Und auch die Story verliert sich ab und an in Ethnokitsch, visuell setzt der Film jedoch Massstäbe. (Im Kino Pathé Küchlin 5, Pathé Küchlin 5, Cineplex 5, Kinopalast im Rhein Center ) |
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Béjart - Le coeur et le courage |
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Aranxta Aguirre scheint eine intime Kennerin der Béjartschen Ballett-Truppe zu sein, denn Hintergrundinformationen erwartet man in ihrer Dokumentation des schweren Jahrs nach Béjarts Tod vergeblich. Der mit sehr einfachen Mitteln gedrehte Film, wird mit Ausschnitten einiger Archivaufnahmen von Béjarts Choreografien aufgewertet, leider aber unter geringer technischer Qualität. Die Mitglieder des polyglotten Ensembles kommen in verschiedenen Sprachen zu Wort, wenn sie versuchen zu erklären, warum Béjart sie so stark faszinierte. (Im Kino kult.kino atelier 3) |
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Bödälä - Dance the Rhythm |
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Stepptänze sind seit Jahrhunderten in unterschiedlichsten Kulturen ein fester Bestandteil musikalischer Tradition. Ausgehend von den ost- und innerschweizer Folkloretänzen des "Bödälä" und "Gäuerle" unternimmt der rasant montierte Dokumentarfilm von Gitta Gsell eine Reise durch eine Welt von Menschen, die mit ihren Füssen rhythmisch Unglaubliches vollbringen. (Im Kino kult.kino camera 2, Sputnik 1) |
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Breath Made Visible |
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Die Amerikanerin Anna Halprin hat ihr Leben dem Tanz verschrieben - bis heute. Sie ist bald 90 Jahre alt und tritt immer noch auf. Über diese faszinierende Tanzikone und Performancekünstlerin hat der Berner Ruedi Gerber ein intensives und eindrückliches Filmdokument geschaffen. In seinem feinen Porträt verbinden sich Vergangenheit und Gegenwart, Leben, Leidenschaft und Lust an körperlicher Ausdruckskraft: Der Tanz wird zum Lebens- und Gefühlsausdruck. (Im Kino kult.kino atelier 1) |
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Cinco días sin Nora |
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Mariana Chenillo studierte in ihrer Heimatstadt Mexico City Regie. Bis sie 2005 einen Lehrauftrag erhielt, sammelte sie in verschiedenen Funktionen beim Dreh praktische Erfahrung. Für ihren ersten Spielfilm, eine Komödie mit Krimi-Elementen um einen Scheidungskrieg in seiner Endphase, schrieb sie auch das Drehbuch. Ihr sorgfältig produziertes Werk gewann an verschiedenen Festivals mehrere Auszeichnungen - wohl nicht zuletzt für die optimal besetzten Rollen. (Im Kino kult.kino camera 1) |
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Cloudy with a Chance of Meatballs |
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Der verrückte Erfinder Flint hat eine Wahnsinnsentdeckung gemacht: er kann Wasser in Essen verwandeln. Zur Freude seiner Mitbürger lässt er Hamburger, Eis und Pancakes auf die verarmte Stadt regnen. Doch als die Maschine völlig ausser Kontrolle gerät, wird aus dem paradiesischen Segen eine regelrechte Fastfood-Katastrophe: Flint muss die Stadt retten, bevor sie von Riesen-Donuts und Spaghetti-Tornados zerstört wird. Hauptakteur in diesem witzigen und actiongeladenen Animationsfilm für Kinder bleibt - trotz vieler ausbaufähiger Figuren - einzig das Essen. (Im Kino Pathé Küchlin 5, Palace 1) |
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Das weisse Band - eine deutsche Kindergeschichte |
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Nach Kaurismäki mit seinem Stumm- und Soderbergh mit seinem Schwarzweissfilm greift auch Michael Haneke zu alten Mitteln: Schwarzweiss, klassische Erzählstruktur und ein kommentierender Chronist erinnern an Filme aus der Nachkriegszeit. Hier geht es allerdings um ein norddeutsches Dorf in den Jahren 1913 und 1914, in dem scheinbar unerklärliche Sachbeschädigungen und Kindsmisshandlungen geschehen. Die Schauspieler dieses Ensemblefilms zählen zur deutschsprachigen Spitzenklasse. (Im Kino kult.kino atelier 3) |
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Der grosse Kater |
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An der Verfilmung von Thomas Hürlimanns Erfolgroman "Der grosse Kater" ist vor allem vor Bruno Ganz gut. Darin spielt er einen Schweizer Bundespräsidenten, Kater genannt, der am Zenit seiner Karriere durch die fein gesponnene Intrige seines besten Freundes Piff zu Fall gebracht wurde. Durch Pfiffs taktieren wird aus dem Empfang des spanischen Königpaares, der eigentlich zu Katers Imageverbesserung herhalten sollte, der entscheidende Stolperstein der Katers Karriere beendet. (Im Kino kult.kino camera 1) |
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Die Bucht - The Cove |
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Er habe sich seine Rolle nicht ausgesucht, meint Ric O'Barry. In den 1960er-Jahren trainierte er die Delfine für die Fernsehserie «Flipper». Seit aber einer davon in seinen Armen zu atmen aufhörte, engagiert sich O'Barry mit voller Energie gegen die unmenschliche Behandlung der Meeressäuger. Im aufrüttelnden Dokumentarfilm «The Cove» deckt er die brutale Abschlachtung von Delfinen in einem japanischen Fischerort auf. (Im Kino Sputnik 1) |
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Die Frau mit den 5 Elefanten |
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Vadim Jendreykos Porträt der 86-jährigen Swetlana Geier - Sprachwissenschaftlerin, Übersetzerin und Brückenbauerin zwischen russischer und deutscher Kultur - ist ein grosser Wurf. Die in Kiew geborene und seit 1943 in Deutschland lebende Frau reist erstmals in ihre alte Heimat, begleitet vom Filmemacher und von ihrer Enkelin Doch ihre Welt ist die der Literatur, in den fünf grossen Romanen Dostojewskis, die sie in fast 20-jähriger Arbeit neu übersetzte, ist sie zu Hause. Es sind ihre Elefanten; durch sie kann Geier auch über die vielen Schicksalsschläge hinwegkommen, die sie erlebte. (Im Kino kult.kino camera 1) |
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Don Juan DeMarco |
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Ein junger Mann trägt eine Zorromaske und behauptet, der legendäre Liebhaber aller Frauen kurzum Don Juan zu sein. Und weil er dennoch von einem Dach springen wollte, beginnt ein alternder Psychiater ihn zu therapieren. Dabei verliert er sich in den sinnlichen Phantasien seines Patienten. Jeremy Leven hätte die beiden Hauptfiguren mit dem alternden Hollywood-Star Marlon Brando und dem jungen Sex-Idol Johnny Depp nicht besser besetzen können.
(Im Kino Stadtkino Basel 1) |
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Donnie Brasco |
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Die tragische Geschichte einer folgenschweren Freundschaft basiert auf einer wahren Begebenheit: Der FBI-Agent Donnie Brasco (Johnny Depp) hat den Auftrag, die Mafia auszuspionieren. Angesetzt ist er auf den Auftragskiller Lefty (Al Pacino), der ihm vertraut und ihn wie einen Sohn liebt. Zwischen den beiden entsteht eine tiefe Freundschaft, und Lefty führt Donnie in die Geheimnisse der Mafia ein. Doch Donnie weiss: Wenn das FBI zum Schlag gegen die Mafia ausholt, wird Lefty von seinen Freunden des Verrats bezichtigt und mit dem Tod bestraft ... (Im Kino Stadtkino Basel 1) |
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Ed Wood |
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Hollywood in den 50er Jahren: Ed Wood (Johnny Depp) war ein begeisterter Filmemacher. Kino war seine Leidenschaft. Hatte er eine Idee, so setzte er alles daran, diese umzusetzen. Nur - Ed Wood war so untalentiert, dass er bereits zu Lebzeiten als schlechtester Regisseur der Welt galt. Kein Produzent wollte ihm auch nur einen Dollar geben. Erst als er den "Dracula"-Star Lugosi (Martin Landau) für sich gewinnen konnte, kam Ed Wood wieder zu Geld. Aber seine Produktionen wurden deswegen nicht besser. - Tragikomische Hommage von Tim Burton an den King of Trash.
(Im Kino Stadtkino Basel 1) |
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Edge of Darkness |
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Thomas Craven (Mel Gibson), Witwer und Vater einer Tochter, ist ein altgedienter Inspektor der Mordkommission des Boston Police Departments. Kurz auf Besuch bei ihrem Vater, wird Tochter Emma (Bojana Novakovic) vor den Augen des Polizisten ermordet. Verbissen macht er sich an die Aufklärung des Verbrechens und muss feststellen, dass seine Tochter ein Leben führte, von dem er nichts wusste. Bei den Nachforschungen stösst er auf Korruption, Erpressung und Mord. Cravens verzweifelte Suche nach Antworten wird immer mehr zur Odyssee eines Mannes, den Nichts und Niemanden aufhalten kann. (Im Kino Cineplex 1, Kinopalast im Rhein Center ) |
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Edward Scissorhands |
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Legendäre Fantasykomödie mit Johnny Depp als Edward mit den Scherenhänden und Winona Ryder. Als sich Peg (Dianne West) eines Tages auf die Suche nach neuer Kundschaft begibt, macht sie auch vor der nahe gelegenen Burg nicht Halt. Bisher wurde diese Burg von den Bewohnern des Nachbardorfes gemieden. Peg trifft auf diese Weise den schüchternen Edward, welcher anstelle von Händen Scheren besitzt. Peg gelingt es, den traurigen Jungen aus seinem Versteck zu locken. Sie überredet ihn, seine besonderen Hände zum Wohl der Allgemeinheit zu nutzen. So wird Edward Gärtner und Coiffeur und verliebt sich schon bald in Pegs Tochter... (Im Kino Stadtkino Basel 1) |
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Fear and Loathing in Las Vegas |
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Zwei Typen fahren im offenen Chevrolet durch die Wüste. Duke ist Journalist und Gonzo sein Anwalt (nach dieser Figur der Ausdruck "Gonzo-Journalismus"). Sie sollen in Las Vegas über eine Sportveranstaltung berichten. Doch ihre eigentliche Absicht ist, während der paar Tage einen Kofferraum voller Drogen leerzumachen, und zwar mittels meist oraler Einnahme. "Irgendwo in der Wüste von Arizona begannen die Drogen zu wirken". Mit diesem aus dem Off gesprochenen Satz beginnt der Film, der also gleich von Anfang an ein einziger Trip ist und bleiben wird. Wenn die Wirkung einer Substanz nachlässt oder zu stark wird, werfen Duke und Gonzo eine andere Sorte nach. Der Film tut es ihnen gleich und halluziniert mit ihnen um die Wette. Die Bar rotiert, der Teppich wird lebendig, Anwälte verwandeln sich in Reptilien. Auf Äther wird selbst der Kauf einer Eintrittskarte eine schier unlösbare Aufgabe, eine Mischung aus Horror und Slapstick. (Im Kino Stadtkino Basel 1, Landkino Baselland 1) |
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Finding Neverland |
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Der gebürtige Schweizer Marc Forster liefert nach seinem Erfolg mit "Monster's Ball" dieses eindrücklich gespielte und sehr sorgfältig inszenierte Melodrama über die Entstehung des Theaterstücks "Peter Pan". Der Autor J.M. Barrie (Johnny Depp), gezeichnet von seinem jüngsten Misserfolg am Londoner Theater, lebt seit einer Weile entfremdet von seiner Frau. Auf einem seiner Ausflüge begegnet er der Witwe Sylvia Llewelyn Davies (Kate Winslet) und ihren vier Söhnen. Barries Fähigkeit, aus dem Alltag eine Reise ins Reich der Fantasie zu kreieren, bindet die Familie, und insbesondere Peter, an den etwas realitätsfremden Autoren. (Im Kino Landkino Baselland 1) |
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Geburt |
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Zwei Frauen und ihre Partner werden während der Schwangerschft von der Kamera von Erich Langjahr und Silvia Haselbeck begleitet. Mit grosser Zurückhaltung und ausserordentlichem Einfühlungsvermögen verfolgt das seit über zwanzig Jahren aufeinander eingespielte filmische Tandem Langjahr/Haselbeck dann in Echtzeit den Vorgang der beiden Geburten und zeigt dabei "alles". Sowohl vom Ende so vieler romantischer Komödien, als auch der Didaktik medizinischer Lehrfilme zum Thema Geburtshilfe, steht "Geburt" Lichtjahre entfernt. (Im Kino Sputnik 1) |
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Giulias Verschwinden |
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Während sich drei Paare in einem Nobelrestaurant einfinden, um den 50. Geburtstag von Giulia (Corinna Harfouch) zu feiern, zieht es diese vor, den Abend mit einer Zufallsbekanntschaft (Bruno Ganz) in einer Bar zu verbringen. Parallel dazu wird im Altersheim der 80. Geburtstag einer unwürdigen Greisin gefeiert und zwei Teenager, die gerne älter wären, versuchen sich im Ladendiebstahl. - Die brillanten Dialoge von Martin Suter und ein lustvoll aufspielendes Schauspielerensemble lassen die unfilmische Erzählweise dieser amüsanten Dialogkomödie übers Alter weitgehend vergessen. (Im Kino kult.kino camera 2, fricks monti 1) |
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Green Zone |
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Green Zone steht für die Sicherheit an der Front. Roy Miller (Matt Damon) und sein Team müssen die grüne Zone allerdings verlassen, als sie kurz nach der Eroberung Bagdads 2003 einer gefährlichen Spur in den besetzten Gebieten folgen. Ein Einsatz mit hohem Kollateralschaden, der bei Miller zunehmend Zweifel an der eigentlichen Mission aufkommen lässt. Mithilfe der Washington-Post Korrespondentin Lawrie Dayne (Amy Ryan) macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit und deckt eine gefährliche Verschwörung auf, die sein Leben in Gefahr bringt. (Im Kino rex 2, Cineplex 3) |
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Invictus |
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In «Gran Torino» spielte Clint Eastwood einen alten Mann, der seine Vorurteile abstreift und seinen eigenen Rassismus überwinden lernt. In «Invictus» soll ganz Südafrika unter der Führung Nelson Mandelas (Morgan Freeman) den Weg zur Vergebung finden. Geschickt verwandelt der Präsident den Nationalstolz über die Erfolge der Rugby-Mannschaft in ein Gefühl der nationalen Einheit. Aufwühlendes Drama über die Unbesiegbarkeit der menschlichen Würde. (Im Kino Eldorado 2) |
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It's Complicated |
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Über zehn Jahre lebt die Bäckereibesitzerin und Mutter dreier erwachsener Kinder Jane (Meryl Streep) schon von ihrem Ex-Mann Jake (Alec Baldwin) getrennt. Doch nach der College-Abschlussfeier ihres Sohnes entflammt die Leidenschaft erneut auf. Die Krux an der Sache: Jake ist mit der wesentlich jüngeren Agness (Lake Bell) verheiratet. Das Chaos ist perfekt, als der Innenarchitekt Adam (Steve Martin) in den Liebesreigen hineinstolpert. - Chic fotografierte romantische Komödie von Nancy Meyers. (Im Kino Eldorado 2, studio central 1) |
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Jerry Cotton |
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Ein Ermittler des FBI steht plötzlich unter Mordverdacht und nur noch sein vertrottelter Partner kann ihm helfen: "Jerry Cotton" ist optisch überzeugendes, jedoch mässig lustiges, mässig spannendes Actionkino auf der Basis eines Groschenromans, der in der heutigen Generation wohl per se keine grosse Aufmerksamkeit mehr geniesst. (Im Kino Pathé Küchlin 3, Cineplex 2, Kinopalast im Rhein Center ) |
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L'enfant sauvage |
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In diesem Werk von 1970 spielt Truffaut gleich selbst mit. Er interpretiert die Rolle eines Arztes, der im Paris des neunzehnten Jahrhunderts ein Findelkind aufnimmt. Dieses wurde in dem Wald von Aveyron von Bauern gefunden. Unterstützt von seiner Haushälterin, macht sich Doktor Itard zum Ziel, den kleinen Jungen zu erziehen. Diese Aufgabe wird sich mehr als nur schwierig erweisen, in Anbetracht der Tatsache, dass dieser Knabe seine ersten Lebensjahre im Wald verbringen musste. Der kleine Bursche lebte demzufolge wie ein Tier, fern von jeglicher Zivilisation. Ihn zu erziehen, bedeutet auch für Itard eine seiner grössten und langwierigsten Herausforderungen. (Im Kino Neues Kino 1) |
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Lila, Lila |
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Der Erstlingsroman "Lila, Lila" von David Kern (Daniel Brühl) stürmt die Bestsellerlisten. Dumm nur: David ist nicht der Autor dieser Liebesgeschichte. Der Kellner hat das Manuskript in einem Nachttisch vom Trödler gefunden und gibt den Text, um die schöne Marie (Hannah Herzsprung) zu erobern, als den seinen aus. Die beiden werden ein Paar, die Medien reissen sich um David. Bei einer Autogrammstunde steht plötzlich Jacky (Henry Hübchen) vor ihm und gibt sich als Autor von "Lila, Lila" zu erkennen. (Im Kino Pathé Küchlin 2) |
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Lourdes |
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Vor dem Hintergrund des quasidokumentarisch geschilderten Wallfahrtsbetriebs im südfranzösischen Lourdes erzählt die österreichische Regisseurin Jessica Hausner von einer Pilgergruppe. Im Mittelpunkt steht die an multipler Sklerose leidende 33-jährige Christine (Sylvie Testud). Obwohl sie der Religion und Wundern skeptisch gegenüber steht, scheint gerade sie geheilt zu werden. - Die kühle Parabel erlaubt dem Zuschauer keine emotionale Involvierung, wirft aber in ihrer reduzierten, aber sehr prägnanten Inszenierung existentielle Fragen auf, ohne Antworten anzubieten. (Im Kino kult.kino camera 1) |
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Madly in Love |
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Der zweite Spielfilm der Zürcherin Anna Luif ("Little Girl Blue") ist eine romantische Komödie mit Bollywood-Elementen um die Liebe zwischen einem Tamilen und einer Deutschen in Zürich. Dazu gehört eine Menge kunterbunter Musikeinlagen. Kleegrüne Alpweiden und der urbane Zürcher "Chreis Cheib" geben die Kulisse, dazu gibt's «Love is in the Air» und Tänzer im Hindi-Style. Und wie weiland bei «Bäckerei Zürrer» kann die interkulturelle Liebe nur überleben, wenn zuerst allerlei Vorurteile aus dem Weg geräumt werden. (Im Kino kult.kino atelier 2) |
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Nanga Parbat |
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Zusammen mit Reinhold Messner, dem Niki Lauda der Alpinisten, drehte Joseph Vilsmaier an Originalschauplätzen sein Melodram über den Brudertod am Nanga Parbat von 1970. Erst 2005 wurde die Leiche Günthers gefunden. Unverbrauchte Gesichter für die Hauptrollen und Filmmusik von Santaolalla, der auch diejenige zu "Brokeback Mountain" schrieb, retten die konventionell erzählte Geschichte nicht. Ausgespart bleiben leider auch die juristischen Querelen um das Verhalten Reinholds, denn hier wird seine Version unhinterfragt präsentiert. (Im Kino kult.kino movie 1) |
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Nine |
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Von der Kino-Leinwand über den Broadway zurück zum Kino: Fellinis Klassiker "8 1/2" wird von Rob Marshall als fulminantes und gepflegt verruchtes Filmmusical neu interpretiert. Die glamourös choreographierte Show ist köstlichstes Augenfutter, reduziert die Hommage an Fellinis poetisches und surreales Selbstporträt aber zu einem ermüdenden Schaulaufen weiblicher Hollywood-Stars. (Im Kino Eldorado 2) |
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Océans |
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2001 erschien "Das Geheimnis der Zugvögel", 2009 sind die Weltmeere an der Reihe. War damals noch ein Regie-Trio am Werke, sind jetzt noch zwei der drei, Jacques Perrin und Jacques Cluzaud, auf Entdeckungsreise an Küsten, auf und unter dem Wasser gegangen. Und wieder haben sie viele Jahre in die Planung, in das Drehbuch, in die Entwicklung von Hilfsmitteln und schließlich in die Dreharbeiten investiert. Sie zeigen uns, beinah kommentarlos, berauschende Bilder einer weitgehend menschenlosen Natur, ohne den harten Kampf ums Überleben zu verniedlichen oder die Tiere zu vermenschlichen. (Im Kino Kinopalast im Rhein Center ) |
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Percy Jackson & The Olympians: The Lightning Thief |
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Als der New Yorker Schüler Percy Jackson eines Tages erfährt, dass er ein Sohn von Poseidon ist, steckt er schon mitten in einem Konflikt der Götter. Der Blitzstrahl von Zeus wurde gestohlen, Percy wird verdächtigt. Jetzt muss er seine Mutter aus der Unterwelt befreien und auch gleich noch die Welt retten. Im kurzweiligen Abenteuerfilm «Percy Jackson & the Lightning Thief» ist so viel los, dass vor lauter Monstern und Schwertkämpfen etwas wenig Zeit für die Figuren und Handlung bleibt. (Im Kino Pathé Küchlin 6) |
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Pettson & Findus - Glömligheter |
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Auch das neueste Abenteuer von Petterson und Findus orientiert sich an der charmanten und beschaulichen Bilderbuchvorlage. Die schlichten Geschichten aus dem scheinbar unspektakulären aber dennoch phantastischen Bauernhof-Alltag und der zeichnerische Einfallsreichtum sind wie immer bezaubernd. Schade nur, dass Petterson & Findus - Glömligheter bloss eine Zusammenstellung aus der Zeichentrickserie ist, was eingefleischte Fans des Kinderbuchklassikers enttäuschen mag, aber das ganz junge Publikum vermutlich kaum stören wird. (Im Kino capitol 2, Sputnik 1) |
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Pianomania |
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Lilian Franck und Robert Cibis haben bereits mehrere Dokumentarfilme zusammen gedreht, aber selten allein. Das könnte eine Reaktion auf die Komplexität der Themen sein, welche mit dem nun vorgelegten Portrait des Klavierbauers Stefan Knüpfer einen Höhepunkt erreicht. Knüpfer ist ein Klangtüftler, der zusammen mit dem Pianisten Pierre-Laurent Aimard neue Wege beschreitet, um dem modernen Konzertflügel alle möglichen und unmöglichen Klangfarben abzuringen. Dabei stößt nicht nur die Aufnahmetechnik an ihre Grenzen, auch das Publikums wird gefordert. (Im Kino kult.kino atelier 1) |
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Same Same But Different |
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Detlev Buck hat die autobiographische Erzählung von Benjamin Prüfer über dessen Liebe zu einer HIV-kranken Prostituierten verfilmt. Entstanden ist ein Globalisierungs-Märchen, das schöner und berührender nicht hätte erzählt werden können. Paradoxerweise unterschlägt gerade die wunderbare Überästhetisierung den Wahrheitsanspruch dieser autobiographischen Geschichte - oder lässt zumindest alles im Licht einer stark idealisierte Erinnerung erscheinen. (Im Kino kult.kino camera 2) |
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Sherlock Holmes |
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Von einer behutsamen Annäherung an einen Klassiker kann hier nicht die Rede sein: von Setting, dem Titelhelden und seinem Partner Watson als Protagonisten und einigen Dialogzitaten aus den Romanvorlagen abgesehen, lässt Guy Ritchie in seiner "Sherlock Holmes"-Version kaum einen Stein auf dem anderen. Bei ihm wird daraus ein temporeicher Superheldenfilm voll Action und Machismo, der nicht lange nachwirkt, aber immerhin jede Menge Spaß macht und mit Robert Downey Jr. in der Titelrolle bestens besetzt ist. (Im Kino capitol 2, Pathé Küchlin 2, Pathé Küchlin 2, fricks monti 1, Oris 1) |
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Shutter Island |
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Ein US-Marshal (Leonardo DiCaprio) wird auf eine abgelegene Insel beordert, um das Verschwinden einer Mörderin zu untersuchen. Das Personal der Klinik für geistesgestörte Gewaltverbrecher hüllt sich allerdings in einen Mantel des Schweigens. Bald sieht sich Daniels nicht mehr nur mit einem mysteriösen Fall, sondern mit seinen schlimmsten Ängsten konfrontiert. - "Shutter Island" von Oscarpreisträger Martin Scorsece basiert auf einer Romanvorlage von Dennis Lehane, der auch "Gone Baby Gone" schrieb. (Im Kino capitol 1, Pathé Küchlin 7, Plaza 1, Cineplex 3, Ali-Kinocenter , Kinopalast im Rhein Center ) |
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Soul Kitchen |
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Drunter und drüber geht's im Leben des Deutschgriechen Zinos (Adam Bousdoukos), der in einer leer stehenden Hamburger Fabrikhalle eine Kneipe eingerichtet hat. Nicht genug damit, dass seine Freundin einen Job in Shanghai antritt, das Finanzamt Geld sehen will und ihm Bandscheibenprobleme schwer zu schaffen machen, bittet ihn auch noch sein kleinkrimineller Bruder (Moritz Bleibtreu) um Unterstützung. Und ein ehemaliger Schulfreund versucht ihm seine Kneipe abzuluchsen. - Fatih Akin legt eine lustvoll inszenierte und gespielte, energievolle Komödie vor, die in ihrer Rasanz aber auch an der Oberfläche bleibt. (Im Kino kult.kino atelier 1) |
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The Book of Eli |
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Denzel Washington zieht als Eli, einer Mischung aus Mad Max und Jesus, auf besonderer Mission durch ein postapokalyptisches Amerika. Er ist im Besitz der letzten verbliebenen Kopie der Bibel und will diese in Sicherheit bringen. Als Actionfilm ist The Book of Eli zwar nicht sonderlich originell, dank den Widersachern Washington und Gary Oldman sowie der stimmungsvollen Inszenierung aber durchaus gelungen. Das besondere am Film ist allerdings, dass er das Thema Religion unmissverständlich ins Zentrum rückt, dabei aber keine klaren Positionen bezieht, sondern die verschiedenen Aspekte nur antippt. (Im Kino Pathé Küchlin 8, Cineplex 2) |
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The Ghost Writer |
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Basierend auf einem Roman des Autors Robert Harris hat Roman Polanski einen soliden, aber nicht minder frischen Thriller mit viel britischem Understatement auf die Leinwand gebracht. Stringent und ohne viel Action entwickelt der Film schleichend seine Spannung, getragen von einer Idealbesetzung in stimmiger Atmosphäre. Mit klugen und präzisen Dialogen, oftmals unterfüttert mit einer Prise feinen Humors, wird der Zuschauer durch ein Geflecht von Lügen, Behauptungen und Erinnerungen geleitet. Der Altmeister ist zurück und zwar in Topform. (Im Kino kult.kino atelier 2, Kinopalast im Rhein Center ) |
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The Imaginarium of Doctor Parnassus |
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Terry Gilliam schickt Heath Ledger in dessen letztem Film auf Reise durch eine von Gut und Böse umkämpfte Fantasiewelt. Die Story überzeugt vielleicht nicht bis ins letzte Detail, doch Gilliam gelingt ein traumhaftes Spektakel, das vor allem mit seiner überschäumenden Bilderflut und grossartigen Schauspielern glänzt - neben Tom Waits als Teufel zeigt vor allem Ledger noch einmal sein grosses Talent. (Im Kino Marabu 1, Sputnik 1) |
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The Lovely Bones |
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In "The Lord of the Rings" liess Regisseur Peter Jackson fantastische Figuren einen Kampf zwischen Gut und Böse austragen. Im Drama "The Lovely Bones" sind nun Menschen in einem solchen Konflikt gefangen. Ein getötetes Mädchen schaut aus einer Zwischenwelt auf ihre trauernde Familie und ihren Mörder zurück. Durch eine Vermischung von Drama, Fantasy und Thriller ist "The Lovely Bones" ein sehr zwiespältiger Film, der verzaubert, aufwühlt, aber auch irritiert. (Im Kino Pathé Küchlin 4, Cineplex 1) |
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The Marsdreamers |
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Der Schweizer Dokumentarfilmer Richard Dindo hat in den USA Wissenschaftler, Schriftsteller, Architekten, Studenten, Ingenieure und andere Spinner getroffen, die sich ganz sicher sind, dass der Menschen Zukunft auf dem Mars liegt. Vor der Kamera erzählen sie von ihren Träumen, Sehnsüchten und Ängsten; dazwischen hat Dindo betörend schöne Aufnahmen des "roten Planeten" geschnitten. Das ist lange komisch, manchmal rührend und zum Schluss durchaus moralisch im ökologischen Sinne: Dindo ist es daran gelegen, auf die bedrohte Schönheit der Erde hinzuweisen. (Im Kino kult.kino atelier 3) |
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The Men Who Stare at Goats |
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Im Irak trifft ein Reporter auf eine lusche Gestalt die behauptet, in den 1980er-Jahren einer Einheit von paranormalen Supersoldaten angehört zu haben. Komödie nach dem Buch des britischen Journalisten Jon Ronson: mit George Clooney, Jeff Bridges und Ewan McGregor. (Im Kino Pathé Küchlin 6, rex 2, Union 1, Kinopalast im Rhein Center ) |
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The Wolfman |
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Joe Johnston ("Jurassic Park III") schafft mit The Wolf Man eine zeitgenössisch erscheinende Hommage an das gleichnamige Original aus dem Jahr 1941. Die düstere Ästhetik des Films orientiert sich stark an der Bildsprache klassischer Horrorfilme und enthält moderne Elemente wie ausgedehnte Action-Sequenzen, spektakuläre Special Effects und blutige Schock-Momente. Trotzdem wirkt die Inszenierung über weite Strecken überholt, da überraschend ironiefrei alte Horror-Klischees zitiert werden. Einziger Lichtblick in diesem Remake ist Hopkins und seine monströse Interpretation eines wahnsinnigen Grosswildjägers. (Im Kino Pathé Küchlin 4, Pathé Küchlin 4) |
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Un prophète |
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Der junge Malik kommt ins Gefängnis und hier beginnt für den Analphabeten der Aufstieg aus dem Nichts zur grossen Gangster-Nummer. Jacques Audiard wurde für sein Gefängnisdrama 2009 in Cannes mit dem Regiepreis ausgezeichnet. (Im Kino kult.kino atelier 2) |
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Up in the Air |
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Was als Kommentar zur aktuellen Wirtschaftskrise und zum Verhalten gewissenloser Wirtschaftsleute angekündigt wurde, entpuppt sich beim näheren Hinschauen als moralischer Erkenntnistrip mit einem Schuss Zitrone. George Clooney passt perfekt als menschelnder Downsizer, der die Unmenschlichkeit seines Jobs mit galanter Freundlichkeit überspielt und die Zusammenbrüche seiner «Opfer» gelassen aussitzt. Natürlich ist klar, dass nicht er der Böse ist, sondern diejenigen, die ihn anstellen. Und so kann man sich ohne Probleme den zwischenmenschlichen Problemen dieses Mannes widmen, dem die Bodenhaftung abhanden gekommen ist. (Im Kino Eldorado 1, studio central 1, fricks monti 1, Ali-Kinocenter ) |
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Valentine's Day |
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Der Valentinstag als Episodenfilm: Garry Marshall, Regisseur von "Pretty Woman", versteht sein Handwerk der romantischen Komödie noch immer und bietet beste Unterhaltung mit Staraufgebot. (Im Kino Pathé Küchlin 4, Pathé Küchlin 4, Union 2, Palace 1) |
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Verblendung |
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Wie es sich für die Verfilmung eines internationalen Bestsellers gehört, verzichtet der schwedische Regisseur Niels Arden Oplev auf eigensinnige Experimente und setzt ganz auf breitenwirksames Thriller-Kino, das sich erkennbar an US-Vorbildern orientiert. Entstanden ist ein spannender Krimi mit sehenswerten Bildern und überzeugenden Darstellern, der nur im Detail - etwa bei der enormen Laufzeit oder Ungenauigkeiten in der Figurenzeichnung - ins Straucheln kommt. (Im Kino Cineplex 1, Union 2) |
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Verdammnis |
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Im zweiten Teil der erfolgreichen "Millennium-Triologie" des schwedischen Autors Stieg Larsson geht es um einen Sex-Skandal, staatliche Korruption und die düstere Vergangenheit von Lisbeth Salander (Noomi Rapace). Die Verfilmung des Krimi-Bestsellers setzt einiges an Vorwissen voraus und reduziert die komplexe Vorlage auf zwei simple Erzählstränge. Solide wie ein Tatort-Krimi inszeniert, vermögen die 130 Filmminuten auch nicht mehr als ein solcher zu fesseln. (Im Kino Pathé Küchlin 2, Ali-Kinocenter ) |
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Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen |
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Margarethe von Trotta zeichnet nicht die komplexe Lebensgeschichte der mittelalterlichen Mystikerin und Naturheilkundlerin Hildegard von Bingen nach, sondern fokussiert auf den Kampf der Nonne um weibliche Selbstbestimmung in einer von Männern dominierten Welt. - Die Schilderung des historisch-gesellschaftlichen Kontexts bleibt zwar sehr oberflächlich, dank der überzeugenden Verkörperung Hildegards durch Barbara Sukowa entwickelt sich aber ein starkes und zeitloses Frauenporträt, das allerdings viele Aspekte nur am Rande streift. (Im Kino fricks monti 1) |
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What's Eating Gilbert Grape |
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Irgendwo im Niemandsland von Iowa: Seit dem Selbstmord seines Vaters ist Gilbert Grape (Johnny Depp) verantwortlich für die Familie. Mutter wiegt 500 Pfund und verbringt ihr Leben auf der Couch. Der 17-jähriger Bruder Arnie (Leonardo Di Caprio) ist geistig zurückgeblieben. Die beiden Schwestern wissen nichts besseres als sich gegenseitig fertig zu machen. Das ist Gilberts Leben. Doch alles wird anders, als er Becky kennenlernt. Sie ist mit ihrer Großmutter auf Durchreise. Die beiden verlieben sich. Und Gilbert kann wieder an seine eigenen Träume glauben. (Im Kino Stadtkino Basel 1) |
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Where the Wild Things Are |
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Maurice Sendaks Kinderbuchklassiker hat 45 Jahre auf dem Buckel und ist noch immer ein erprobter Impfstoff gegen öde Erwachsene - garantiert mit Nebenwirkungen. Spike Jonze hat das Bilderbuch nun für die Leinwand bearbeitet. Herausgekommen ist ein melancholischer Kinderfilm, den sich wohl hauptsächlich Erwachsene ansehen werden. (Im Kino Pathé Küchlin 7) |
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