Basel-Tipps


Architektur in Basel

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Hallenschwimmbad Rialto / Viaduktstrasse 60

Bereits von weitem ist das Hallenschwimmbad Rialto zu sehen. Der ganz mit weissen Platten verkleidete Bau scheint noch heute die Botschaft, eine "strahlende Hygienische Einrichtung im Dienste des Volkswohls zu sein" verkünden zu wollen.

Der in den Jahren 1932 bis 34 von Emil Bercher und Eugen Tamm errichtete Bau, griff die damals diskutierte Verbindung von Badefunktion zwischen Hygiene, Sport und Erholung auf.

Unterteilt ist der Bau in drei Baukörper, die sich durch Zweck und Topographie ergeben: Unten der Sockel mit der weiten, stützenfreien Schwimmhalle, obenan das Mittelstück, dass sich an das Viadukt anschliesst und zuoberst auf drei Geschossen ein Wohnblock.

Leider sind im Laufe der Zeit bei Umbauten viele Details, wie Lampen und Beschriftungen, verschwunden.


Arbeitsamt / Utengasse 36

Der Grundriss des von Erwin Rudolf Heman 1931/32 erbauten Arbeitsamtes folgt im Grundriss dem Dessauer Arbeitsamt von Walter Gropius aus dem Jahr 1927 bis 29.

Mittels Farbgebung, Oberflächenbehandlung und Bauskulptur wurde versucht, sich der Aufgabenstellung "neues Bauen in alter Umgebung" anzugleichen.

Im starken Kontrast zu der strengen geometrischen Radikalität des Grundrisses, stehen die Loggia und die dekorativen Elemente der "Beletage".

In den Jahren 1983/84 wurde der Bau von Peter Fierz und Stefan Baader besonders im Inneren umgestaltet. So wurde z.B. unter dem Glasdach eine zentrale Wartehalle eingerichtet.


Sodeck / Freie Strasse 74

Im Jahre 1977/78 erstellte Marcus Diener an der oberen Freien Strasse das Haus zum Sodeck, als Ersatz für den 1896 bis 98 errichteten, späthistorischen Bau. Dieser Neubau, aber vor allem der Abriss des Vorgängerbaus, liess damals die Wogen hoch gehen.

Heute gilt das neue Sodeck als eines der ersten basler Beispiele der Postmoderne. Die durch die Verwendung von verschiedenen Materialien unterstützte Differenzierung von Ladenpartien, Büros und Wohnungen, soll die urbane Vielfalt verdeutlichen.


Hochstrasse 31

Ebenfalls von den Architekten Diener & Diener stammt das in den Jahren 1986 bis 89 errichtete Bürohaus an der Hochstrasse 31. Das eine Häuserzeile abschliessende Gebäude liegt direkt an den Geleisen in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof.

Die Strenge der Fassade betont besonders stark das Volumen des Kubus, der übereck geschnitten ist. Die dunkle, ebenfalls strenge Farbe des Betons, der die bronzenen Fensterrahmen einfasst, wirken prägend für das Erscheinungsbild dieses Gebäudes.


Schwitter / Allschwilerstrasse 90

Von den beiden weltbekannten Architekten Jacques Herzog & Pierre de Meuron stammt das Wohn- und Geschäftshaus "Schwitter". Das besondere an diesem Bau sind die kreisförmig auskragenden Balkonscheiben, die eine sog. Interferenzwirkung erzeugen.

Das Zentrum dieses Kreises liegt im Inneren der Wohnanlage, wo stegartige Laubengänge den grünen Innenhof umführen.


Schützenmattstrasse 11

Ebenfalls von Herzog & de Meuron gebaut wurde das schmale Haus in mitten einer der der ältesten Vorstädte von Basel. Das Haus fällt durch die besondere Fassade auf, die aus gusseisernen Elementen besteht, die als Ganzes wie ein Vorhang vor dem Haus wirken. Diese Elemente wirken jedoch durch ihre Transparenz und ihrer Beweglichkeit äusserst leicht. Die Wellenförmigkeit der Elemente gibt dem Ganzen zudem Schwung und schafft eine Verbindung der Vertikalen mit den beiden angrenzenden, komplett unterschiedlichen Häusern.

Die einzelnen, 21 Meter tiefen Wohnungen werden erhellt durch den zentralen, trichterförmig angelegten Lichthof, der an ein japanisches Hofhaus mahnt.


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