Basel-Tipps


Archäologische Bodenforschung in Basel

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Bruchstücke von Keramik finden sich bei archäologischen Ausgrabungen oft, selten aber trifft man auf einen entsprechenden Ofen. In Basel hatte man bisher noch keinen Hafnerofen aus dem Mittelalter oder der Neuzeit gefunden. Einzig das Lehmdepot eines Hafners aus dem 13. Jh. wurde 1996 an der Steinenvorstadt 1, dem heutigen Puppenhausmuseum, gefunden.

Interessant ist auch, dass es schriftliche Quellen über den am Klosterberg 21 ansässigen Hafner gibt, und wir nun nicht nur einen anonymen Ofen bestaunen können, sondern auch noch näheres zum sozialen Umfeld des Handwerkers kennen, was einen wichtigen Einblick in die Wirtschaftsgeschichte erlaubt.

Der Ofen kann während den Ladenöffnungszeiten des dort ansässigen Antiquariates frei besichtigt werden.


Gerberei am Gerbergässlein 14

Ein weiteres Zeugnis von Handwerkerskunst finden wir im Haus am Gerbergässlein 14. Wie der Name der Gasse schon sagt, waren hier im Mittelalter die Ledergerber ansässig.

Beim Umbau der Liegenschaft wurden acht in den Boden eingelassene Gerberbottiche entdeckt. Den am besten erhaltenen Bottich hat man konserviert und im Jahr 2000 mit einer darüberliegenden Glassplatte sichtbar gemacht. Besichtigungen sind auch hier während den Ladenöffnungszeiten möglich.

Führungen und Informationen

Nicht alle Infostellen sind frei und öffentlich zugänglich, sondern können nur geführt besichtigt werden. Informationen und Kontakte hierzu sind unter www.baseltourismus.ch zu finden.

Ausführliche Informationen und Kontaktmöglichkeiten zu Fragen rund um Archäologie in Basel sind auf der Homepage der archäologischen Bodenforschung - www.archaeobasel.ch - erhältlich.

Bilder: Archäologische Bodenforschung Basel

Text: Jan Kudrnovsky

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